Medizin

Was ist eine .dcm-Datei und wie öffnet man sie?

Eine .dcm-Datei ist ein medizinisches Bild: ein Schnitt aus CT, MRT, Röntgen oder Ultraschall. Normale Bildprogramme öffnen sie nicht. Hier erfahren Sie, was darin steckt und womit Sie sie ansehen.

5 Min. LesezeitAktualisiert am 14. Oktober 2026

Was in einer .dcm-Datei steckt

DICOM ist der gemeinsame Standard für medizinische Bilder, den Geräte aller Hersteller verstehen. Eine Datei enthält die Bilder (ein einzelnes Bild oder eine ganze Bildfolge) und Tags – Datenfelder wie Name und Geburtsdatum des Patienten, Datum der Untersuchung, Praxis oder Klinik, Gerät und Aufnahmeparameter.

Die Endung .dcm ist nicht immer da: Auf Klinik-CDs haben die Dateien oft gar keine Endung, daneben liegt ein DICOMDIR-Index – dazu gibt es einen eigenen Ratgeber. Eine Untersuchung besteht meist aus Dutzenden oder Hunderten Dateien, eine pro Schicht.

Womit man sie öffnet

  • Das Programm auf der CD. Klinik-CDs bringen oft einen Viewer mit, meist aber nur für Windows und nicht selten veraltet.
  • Kostenlose Programme für den Computer: Weasis (Windows, Mac, Linux), MicroDicom (Windows, für private Nutzung kostenlos), Horos (Mac). Sie müssen heruntergeladen und installiert werden.
  • Ein Browser: OsonKit öffnet Aufnahmen ohne Installation, am Computer und auf dem Smartphone, und lädt sie nicht hoch.

So sehen Sie Aufnahmen im Browser an

Ziehen Sie die Dateien oder den ganzen Ordner auf OsonKit. Die Bilder werden nach Untersuchungen und Serien in Schichtfolge sortiert, Dateien ohne Bilder wie DICOMDIR werden übersprungen. Dann wählen Sie ein Fenster (Knochen, Lunge, Weichteile), blättern durch die Bilder, zoomen, drehen und invertieren das Bild und lesen die Tags.

  • Es öffnen sich unkomprimierte Bilder sowie RLE, JPEG, JPEG-LS, JPEG 2000 und HTJ2K. H.264- und HEVC-Video wird Bild für Bild gezeigt, wenn Ihr Browser es dekodieren kann.
  • Eine Datei bis 200 MB und 2.000 Bilder; ein Ordner bis 5.000 Dateien und 2 GB.
  • Name, ID und Geburtsdatum des Patienten bleiben verborgen, bis Sie sie selbst einblenden.
Nicht für die Diagnose. OsonKit ist kein Medizinprodukt. Sehen Sie sich Ihre Aufnahmen an und sammeln Sie Fragen für Ihren Arzt; der Befund entsteht mit zertifizierter Software.

Warum Sie Aufnahmen nicht auf Websites hochladen sollten

Die Tags einer Aufnahme enthalten Ihre persönlichen Daten, und viele Online-Viewer laden die Dateien zuerst auf ihren Server. OsonKit liest sie direkt in Ihrem Browser. Das können Sie selbst prüfen – dieser Ratgeber zeigt, wie.

Sehen Sie Ihre Aufnahmen an
Ziehen Sie die Dateien oder den Ordner hierher. Sie verlassen Ihr Gerät nie.
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